Montag, 1. Juli 2013

#1


Verfasst am 19.02.13. Als alles noch gut war.

Ich weiß wirklich nicht, wie ich anfangen soll, wie ich meine Gedanken ordnen soll um das, was ich dir sagen will, in Worte zu fassen.  Du bist so viel für mich. Du siehst den Schmerz in meinem Gesicht, während alle anderen dem Lächeln glauben, du glaubst mir nicht, wenn ich sage dass „nichts“ ist, du wendest dich nicht einfach beruhigt ab, wenn ich sage mir geht es gut. Du kannst hinter meine Worte und meine Maske schauen und das tut so gut. Du hörst mir zu wenn ich rede. Du schaffst es selbst dann, mich zum lächeln zu bringen, wenn ich eigentlich kurz vorm weinen bin und niemanden sehen will. Niemanden außer dir, weil ich weiß, dass ich bei dir weinen, schreien, toben und lachen kann und du mich für nichts davon verurteilen würdest. Du bist da für mich, wenn alle anderen es nicht sind, ich muss dich nicht bitten, mir zuzuhören, du tust es einfach. Du weißt mehr, viel mehr als jeder andere über mich und das fühlt sich nicht mal falsch an. Ich vertraue dir und ich weiß, dass mein Vertrauen bei dir sicher ist. Ich bin bei niemandem so ehrlich wie bei dir. Warum sind eigentlich die Menschen, die man nicht sehen will, jeden Tag um einen herum und die Menschen, die man so gerne um sich hätte sind kilometerweit weg? Ich wünschte du würdest nur mal eben die Straße runter wohnen, sodass ich dich jeden Tag sehen könnte. Stell dir vor mein Herz wäre unberührter Schnee. Es gibt viele Menschen, die schon durch den Schnee gelaufen sind. Sie  alle haben ihn nur so leicht berührt, dass es kaum Spuren gibt. Aber du, du hast auf deinem erst so kurzen Weg tiefe Spuren in meinem Herzen hinterlassen. Und egal was passiert, du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Ich liebe dich.  Ja, das tue ich. Auf eine Art, wie Freunde sich lieben. Aber ich habe Angst vor dem Tag, an dem ich plötzlich merken könnte, dass da noch was anderes ist. Dass ich damit alles kaputt machen könnte. Ich weiß nicht, ob du das verstehen kannst?
Aber weißt du noch? Forever together and never apart, maybe by distance but never by heart. Daran halte ich fest. Weil ich weiß, dass ich ohne dich nicht mehr könnte. Du gibst mir so viel, ich glaube du weißt gar nicht, WIE viel das ist. Du hast mich zu einem anderen Menschen gemacht. Ich kann dir nicht sagen wie, ich kann dir auch nicht sagen was du verändert hast, aber du hast es.
Und weißt du was der schönste Gedanke ist? Wenn mir hier mal alles zu viel wird, weiß ich, dass es jemanden gibt, zu dem ich fahren kann: Dich! Das zu wissen, jemanden zu haben, der dann für mich da ist, ist einfach so wahnsinnig. Wahnsinnig schön.
Es gibt Tage, an denen ich im Selbstzweifel fast zu versinken scheine, Tage, die mir hoffnungslos vorkommen, Tage, an denen ich die Welt und vor allem mich hasse, Tage an denen ich nicht weiß wohin mit mir, an denen ich weder ein noch aus weiß. Und dann kommst du und holst mich mit deinen Worten und deinem Lächeln aus all dem wieder raus.
Danke. Ich bin dir so dankbar für alles. Du bist für mich wirklich eine beste Freundin geworden und ich werde dich nie, nie gehen lassen! Und damit du eines weißt: Ich bin IMMER für dich da. Gemeinsam werden wir alles schaffen, oder?
Ich wollte eigentlich noch so viel mehr schreiben, aber Gedanken kommen und gehen und ich weiß schon gar nicht mehr alles. Ich denke aber, dass ich das wichtigste gesagt habe. Ich kann den Tag kaum erwarten, an dem wir uns endlich in die Arme schließen werden.
Ich liebe dich!

Wo fängt dein Himmel an? Und wo hört er auf? Wenn er weit genug reicht, macht dann das Meer zwischen uns nichts mehr aus?