Wir laufen nebeneinander die dunkle Straße entlang, das Meer
im Rücken, den Rucksack nur auf einer Schulter und den warmen Wind in den
Haaren.
Zwei Jugendliche auf ihrem Rad fahren an uns vorbei, rufen uns etwas zu, wir verstehen es nicht. Ein paar Meter vor uns halten sie, mit einem Grinsen im Gesicht warten sie auf uns.
Italienische Worte kommen uns entgegen, wir schütteln nur fragend unsere Köpfe. Deutliche Gesten, erneut italienische Worte, wir verstehen nun. Ob wir aufsteigen wollen, ob sie uns mitnehmen sollen?
Warum nicht. Sie hinten, ich vorne auf dem Gepäckträger. Die Fahrt geht los, so wackelig dass ich denke ich falle. In großen Schlenkern fahren wir über die nächtliche Straße, immer wenn ein Auto von vorne kommt denke ich, ich sterbe. Ein paar Mal das Gebüsch gestreift, mein Hintern tut mehr und mehr weh. Ich spüre den warmen Atem des Jungen in meinem Nacken, höre seine Worte und die seines Freundes, ich verstehe nur immer wieder „bella“- Schöne. Sie reden mit uns, ich kann die Bedeutung ihrer Worte nicht erahnen, wir schütteln unsere Köpfe. Sie reden unbeirrt weiter, noch schneller als zuvor und hoffen, wir würden sie nun doch verstehen. Unsere deutschen Worte zeigen wenig Wirkung, auch englisch hilft nicht weiter. Was soll’s.
Ob wir Freunde haben. Nein, haben wir nicht. Endlich sind wir am Ziel, unser Campingplatz liegt direkt vor uns. Die Zeit für eine Verabschiedung ist gekommen. Ein Kuss rechts, ein Kuss links, das gleiche noch ein zweites Mal.
Dann plötzlich eine Hand an meiner Wange, die mein Gesicht drehen will, Lippen ganz nah an meinen eigenen, sie berühren sich schon fast. „No!“, ich drehe meinen Kopf zur Seite, trete einen Schritt zurück. Nein, dafür bin ich nicht bereit. Ich sehe sein Grinsen und will weg, ihr geht es ebenfalls so. Ob sie unsere Nummer bekommen, fragen sie. Wir tippen wahllos irgendeine Nummer ein, sie freuen sich, wir wollen endlich gehen. Ein letztes Mal verabschieden, dann endlich drehen wir uns um und laufen den Schotterweg hinab, begleitet von einem lauten „Ciao, Bella“.
Dieser Abend wird wohl in Erinnerung bleiben.
Zwei Jugendliche auf ihrem Rad fahren an uns vorbei, rufen uns etwas zu, wir verstehen es nicht. Ein paar Meter vor uns halten sie, mit einem Grinsen im Gesicht warten sie auf uns.
Italienische Worte kommen uns entgegen, wir schütteln nur fragend unsere Köpfe. Deutliche Gesten, erneut italienische Worte, wir verstehen nun. Ob wir aufsteigen wollen, ob sie uns mitnehmen sollen?
Warum nicht. Sie hinten, ich vorne auf dem Gepäckträger. Die Fahrt geht los, so wackelig dass ich denke ich falle. In großen Schlenkern fahren wir über die nächtliche Straße, immer wenn ein Auto von vorne kommt denke ich, ich sterbe. Ein paar Mal das Gebüsch gestreift, mein Hintern tut mehr und mehr weh. Ich spüre den warmen Atem des Jungen in meinem Nacken, höre seine Worte und die seines Freundes, ich verstehe nur immer wieder „bella“- Schöne. Sie reden mit uns, ich kann die Bedeutung ihrer Worte nicht erahnen, wir schütteln unsere Köpfe. Sie reden unbeirrt weiter, noch schneller als zuvor und hoffen, wir würden sie nun doch verstehen. Unsere deutschen Worte zeigen wenig Wirkung, auch englisch hilft nicht weiter. Was soll’s.
Ob wir Freunde haben. Nein, haben wir nicht. Endlich sind wir am Ziel, unser Campingplatz liegt direkt vor uns. Die Zeit für eine Verabschiedung ist gekommen. Ein Kuss rechts, ein Kuss links, das gleiche noch ein zweites Mal.
Dann plötzlich eine Hand an meiner Wange, die mein Gesicht drehen will, Lippen ganz nah an meinen eigenen, sie berühren sich schon fast. „No!“, ich drehe meinen Kopf zur Seite, trete einen Schritt zurück. Nein, dafür bin ich nicht bereit. Ich sehe sein Grinsen und will weg, ihr geht es ebenfalls so. Ob sie unsere Nummer bekommen, fragen sie. Wir tippen wahllos irgendeine Nummer ein, sie freuen sich, wir wollen endlich gehen. Ein letztes Mal verabschieden, dann endlich drehen wir uns um und laufen den Schotterweg hinab, begleitet von einem lauten „Ciao, Bella“.
Dieser Abend wird wohl in Erinnerung bleiben.